Schwalben 2024

15.6.24 Schwalben von Augst bis Rheinfelden

Vom Treffpunkt am Bahnhof Salina Raurica spazierten wir zuerst zum Kraftwerk Augst. Dort sind am Maschinengebäude viele künstliche Mehlschwalbennester aufgehängt worden. Immer wieder flogen die Eltern ihre Nester an, um ihre Jungen zu füttern. Dabei konnten wir die typischen Kennzeichen der Mehlschwalben sehr gut erkennen: rein weisse Unterseite und ein weisser Bürzel. Am gleichen Gebäude sind auch einige Nistkästen für Mauersegler angebracht. Diese wurden jedoch nie angeflogen, solange wir beim Kraftwerk beobachteten. Weiter gings zur Ergolzmündung, dort konnten wir einen Eisvogel beobachten und Teichrohrsängern beim Füttern ihrer Jungen zusehen. Auf dem Rheinuferweg kamen wir bald an einem Pferdehof vorbei. Immer wieder flogen Rauchschwalben in die Ställe ein, um dort ihre Jungen zu füttern. Im Gegensatz zu den Mehlschwalben sind die Rauchschwalben etwas grösser und haben eine dunkelrote Kehle, einen ganz blauschwarzen Rücken und zwei lange Schwanzfedern. Wir überquerten die Kantonsstrasse und die Bahnlinie und trafen kurz vor der Autobahneinfahrt auf einen grossen Sandhügel. Diesen haben Naturfreunde aufgeschichtet, um Uferschwalben eine Brutmöglichkeit als Ersatz für die aufgeschüttete Kiesgrube zu bieten. An der Stirnseite des Sandhügels haben Uferschwalben dutzende Bruthöhlen gegraben. Diese flogen sie immer wieder an, um ihren Jungen Futter zu bringen. Uferschwalben sind etwa so gross wie Mehlschwalben, haben aber eine braungraue Oberseite und ein schwarzes Band über die weisse Brust. Uferschwalben graben sich jedes Jahr eine neue Bruthöhle, deshalb wird an diesem Sandhügel jedes Jahr an der Stirnseite ein Meter abgetragen, damit neue Bruthöhlen Platz haben. Von der nahe gelegenen Haltstelle Augarten gings dann mit dem Zug wieder zurück.

Mehlschwalben
Mehlschwalben

 

Rauchschwalbe
Rauchschwalbe​​​​

 

Mehlschwalben
Uferschwalben